Rechtsschutzversicherung zahlt nicht

Viele sichern sich mit einer Rechtsschutzversicherung gegen hohe Kosten eines Rechtsstreits ab und werden dann enttäuscht, wenn die Versicherer sich dann weigern zu leisten oder die Regulierung hinauszögern. Wir können Ihnen helfen, dass Ihre Rechtsschutzversicherung nicht mit Ausreden davonkommt, sondern Ihre Kosten übernimmt.

Was die Rechtsschutzversicherung umfasst

Die Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten, die bei rechtlichen Auseinandersetzungen – gerichtlich und auch außergerichtlich – auf Sie zukommen, d.h. für Anwalt und Gerichtsverhandlungen. Auch bei einer gerichtlichen Niederlage kommt die Rechtsschutzversicherung für die Kosten auf. Manche Verträge beinhalten auch zusätzliche Leistungen wie außergerichtliche Mediationsverfahren. Wichtig zu wissen ist, dass nur ausdrücklich vereinbarte Rechtsbereiche abgesichert sind, die der Versicherungsnehmer in den Vertrag aufgenommen hat.

Diese Bereiche kann man versichern

Gängige Bereiche im Rechtsschutz sind Privates / Beruf / Verkehr / Miete / Immobilien. Wer gut abgesichert sein möchte, sollte möglichst viele Bereiche in seinen Vertrag aufnehmen. Nur für vereinbarte Rechtsbereiche werden die Kosten übernommen. Bei Vielfahrern zum Beispiel macht es Sinn, einen Verkehrsrechtschutz abzuschließen.


Wie man im Versicherungsfall vorgehen sollte 

Versicherungsfälle sind generell so schnell wie möglich der Versicherung weiterzugeben. Ansonsten findet man weitere Regelungen in den „Allgemeinen Bedingungen“ in den Vertragsunterlagen.


Deckungszusage 

Mit Erteilung der Deckungszusage erkennt die Versicherung den Versicherungsfall und damit die Kostenübernahme im Rahmen der vereinbarten Deckungssumme an. Ergreifen Sie daher erst dann rechtliche Maßnahmen, wenn Ihnen dies bestätigt wurde!

Die Deckung kann auch zusammen mit einem Anwalt angefragt werden, der versiert darin ist, die Anfrage entsprechend zu formulieren, damit die Wahrscheinlichkeit einer Versicherungszusage steigt. Sollte die Versicherung dennoch weigern zu leisten, kann ein Anwalt sofort aktiv werden und abschätzen, ob es sich lohnt, dagegen vorzugehen.

Die Versicherung muss ebenfalls unverzüglich handeln und fristgemäß eine Entscheidung für oder gegen eine Deckung treffen. Wird die Frist nicht eingehalten, muss die Versicherung den entstandenen Schaden – Verzugsschaden genannt – ersetzen. Es werden sämtliche entscheidungsrelevanten Unterlagen von der Versicherung untersucht, wie z. B. Beweismittel, Urkunden, Verträge. Das Hinauszögern von Entscheidungen mittels Einholung irrelevanter Unterlagen lässt die Versicherung ebenfalls in Verzug geraten.

Die Rechtsschutzversicherung sichert mit der Deckungszusage die Kostenübernahme im vertraglich vereinbarten Rahmen zu. Welchen Anwalt der Versicherte zur Durchsetzung seiner Rechte wählt, bleibt ihm selbst überlassen. Allerdings schränkt die Versicherungsgesellschaft ein, für welchen Verfahrensschritt die Kosten übernommen werden (oft nur die erste Instanz). Weitere Verfahrensschritte müssen erneut beantragt werden. Aus Angst vor längeren Verfahren mit Berufung scheuen sich die Versicherungsnehmer oft zu klagen.

Deckungszusage von der Rechtsschutzversicherung einholen

Die Erteilung der Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung ist die Voraussetzung dafür, dass die Kosten eines Rechtsstreits von der Versicherung übernommen werden. Wird diese erteilt, sagt der Versicherer damit zu, dass es sich um einen Versicherungsfall handelt und die Kosten somit von der Versicherung getragen werden. Ergreifen Sie daher erst dann rechtliche Maßnahmen, wenn Ihnen dies bestätigt wurde!

Die Deckung kann auch zusammen mit einem Anwalt angefragt werden, der versiert darin ist, die Anfrage entsprechend zu formulieren, damit die Wahrscheinlichkeit einer Versicherungszusage steigt. Sollte die Versicherung dennoch weigern zu leisten, kann ein Anwalt sofort aktiv werden und abschätzen, ob es sich lohnt, dagegen vorzugehen.

Die Versicherung muss ebenfalls unverzüglich handeln und fristgemäß eine Entscheidung für oder gegen eine Deckung treffen. Wird die Frist nicht eingehalten, muss die Versicherung den entstandenen Schaden – Verzugsschaden genannt – ersetzen. Es werden sämtliche entscheidungsrelevanten Unterlagen von der Versicherung untersucht, wie z. B. Beweismittel, Urkunden, Verträge. Oft versuchen die Versicherungen die Entscheidung hinauszuzögern, indem weitere Unterlagen verlangt werden, die für die Prüfung des Falles irrelevant sind. Auch dann geraten sie in Verzug.

Mit Deckungszusage wird die Leistungspflicht durch die Versicherung bestätigt und es wird zugesichert, dass die entstehenden Kosten bis zur vertraglich vereinbarten Deckungssumme übernommen werden. Welchen Anwalt der Versicherte zur Durchsetzung seiner Rechte wählt, bleibt ihm selbst überlassen.

Die Versicherungsgesellschaft beschließt aber, für welchen Verfahrensschritt die Kosten übernommen werden, so dass oft nur eine Deckungszusage für die erste Instanz – also gerichtliches Verfahren – erteilt wird. Die Kosten für eine außergerichtliche Einigung würden in dem Fall nicht getragen werden.

Auch für jeden weiteren Verfahrensschritt muss durch Versicherung erneut eine Kostenübernahme zusagen. Wird in der ersten Instanz verloren, prüft die Versicherung wieder, ob auch für eine Berufung die Kosten übernommen werden und eine Deckungszusage erteilt wird.

 

Gerne helfen wir Ihnen bei der Stellung der Deckungsanfrage bei Ihrer Versicherung. Auch bei Problemen mit Ihrer Rechtsschutzversicherung können wir Sie unterstützen, damit Ihre Kosten übernommen werden. Unser auf Rechtsschutzversicherungen spezialisiertes Team regelt sämtliche Dinge mit Ihrer Versicherung und führt Schlichtungsverfahren durch.


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