Diskriminierung am Arbeitsplatz

Immer wieder kommt es zu Situationen, in welchen sich Arbeitnehmer ungerecht behandelt fühlen. Oftmals wird das Gefühl der Ungerechtigkeit auch einfach hingenommen, etwa weil man Konflikte mit dem Arbeitgeber vermeiden will. Doch was viele nicht wissen, ist, dass nicht jede Handlung des Arbeitgebers oder der Kollegen wortlos hingenommen werden muss. Denn Diskriminierung kann in allen Lebensbereichen stattfinden – auch am Arbeitsplatz – und die muss in keinem Fall akzeptiert werden. Ganz im Gegenteil, denn das Gesetz bietet umfassenden Schutz vor Diskriminierungen am Arbeitsplatz.

Was ist eine Diskriminierung?

Wenn man sich ungerecht behandelt fühlt, muss nicht automatisch eine Diskriminierung vorliegen. Für den Begriff „Diskriminierung“ gibt es eine genaue Definition. Außerdem wird zwischen mittelbarer und unmittelbarer Diskriminierung unterschieden.

Diskriminierung – Definition

Diskriminierung ist die Herabwürdigung oder ungerechtfertigte Benachteiligung aufgrund von persönlichen Merkmalen oder Eigenschaften. Als Merkmale zählen „Rasse“, ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion bzw. Weltanschauung, Behinderungen, Alter, sexuelle Identität. Die Diskriminierung kann bewusst oder unbewusst durch diverse Verhaltensweisen erfolgen, z.B. durch Äußerungen, Gesten, bestimmte Handlungen oder auch durch (sexuelle) Belästigung.

Unterschied zwischen mittelbarer und unmittelbarer Diskriminierung

Eine Diskriminierung kann sowohl mittelbar als auch unmittelbar erfolgen. Die Schwierigkeit liegt darin, dass eine mittelbare Diskriminierung häufig nicht so leicht zu erkennen ist. Die beiden Formen unterscheiden sich wie folgt:

Unmittelbare Diskriminierung
Es liegt eine direkte Benachteiligung einer Person vor, d.h. jemand wird schlechter behandelt als eine andere Person in
einer vergleichbaren Situation.

Mittelbare Diskriminierung
Vorschriften, Maßnahmen, Auswahlkriterien oder bestimmte Verfahren erscheinen zunächst neutral. In der Realität führen sie aber zur schlechteren Behandlung von bestimmten Personen und sind daher benachteiligend.

Wann ist eine Benachteiligung gerechtfertigt?

Nicht jede Benachteiligung stellt eine Diskriminierung dar. Manchmal liegt auch ein nachvollziehbarer Sachgrund für die Benachteiligung vor, weswegen sie gerechtfertigt sein kann. Veranschaulicht werden kann das an folgenden Beispielen:

Frauenhaus
Ein Frauenhaus darf unter Umständen männliche Bewerber ablehnen, ohne dass eine Diskriminierung wegen des Geschlechts vorliegt.

Kirchliche Einrichtungen
Für manche Stellen darf in kirchlichen Einrichtungen eine bestimmte Religionszugehörigkeit verlangt werden.

Körperlich schwere Arbeit
Wenn sich ein Bewerber mit einer körperlichen Behinderung auf einen Arbeitsplatz bewirbt, der schwere körperliche Arbeit erfordert, kann seine Ablehnung ebenfalls gerechtfertigt sein.

Gesetzeslage bei Diskriminierung am Arbeitsplatz

Jeder Mensch genießt Schutz vor Diskriminierung durch das Grundgesetz. Für Arbeitnehmer kommen weitere gesetzliche Regelungen hinzu. Insbesondere ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) die wichtigste gesetzliche Grundlage. In § 1 AGG heißt es:

„Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.“

Das AGG beinhaltet nicht nur Pflichten für den Arbeitgeber, sondern bestimmt auch konkrete Rechte der Arbeitnehmer. Es gilt für alle Bereiche und Phasen des Arbeitslebens: für die täglichen Arbeitsbedingungen, Fortbildungen, Stellenausschreibungen und Auswahl- bzw. Besetzungsverfahren. Sofern ein Betriebsrat besteht, bietet das Betriebsverfassungsgesetz zusätzlichen Schutz.

Rechte und Pflichten gemäß dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Das AGG erlegt dem Arbeitgeber zwei wesentliche Pflichten auf. Zum einen darf vom Arbeitgeber keine sachgrundlose unmittelbare oder mittelbare Benachteiligung aufgrund von einem in § 1 AGG genannten Merkmal ausgehen. Auf der anderen Seite ist der Arbeitgeber zusätzlich verpflichtet, Maßnahmen zum Schutz vor Benachteiligung zu ergreifen. Daraus folgt, dass der Arbeitgeber eine sog. Beschwerdestelle einrichten muss, an welche sich Arbeitnehmer wenden können, wenn sie sich diskriminiert fühlen. Wenn sich ein Arbeitnehmer beschwert, muss er angehört werden. Sodann muss die Beschwerde geprüft und dem Arbeitnehmer das Ergebnis der Prüfung mitgeteilt werden.

Sollte eine Diskriminierung vorliegen, ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, der Benachteiligung entgegenzuwirken und alle hierfür erforderlichen Mittel einzusetzen. Dazu gehört im Ernstfall auch das Vorgehen gegen die eigenen Angestellten, die sich diskriminierend verhalten haben, etwa durch eine Abmahnung. Möglich sind auch eine Versetzung oder als letztes Mittel die Kündigung.

Hat der diskriminierte Arbeitnehmer durch die Diskriminierung einen finanziellen Schaden erlitten, muss der Arbeitgeber dafür in voller Höhe aufkommen, wenn ihm vorgeworfen werden kann, dass er die Benachteiligung vorsätzlich oder fahrlässig verursacht hat. Eine Entschädigung in Geld steht dem diskriminierten Arbeitnehmer auch dann zu, wenn er keinen Vermögensschaden erlitten hat. Über die Höhe des Geldbetrags muss dann jedoch das zuständige Arbeitsgericht entscheiden. Dies gilt auch dann, wenn die Diskriminierung nicht vom Arbeitgeber selbst, sondern von seinen Angestellten ausging, da er sich das Verhalten seiner Mitarbeiter zurechnen lassen muss.

Unter bestimmten Voraussetzungen steht dem diskriminierten Arbeitnehmer auch ein Leistungsverweigerungsrecht zu. Wenn er (sexuell) belästigt wurde und der Arbeitgeber keine oder offensichtlich ungeeignete Maßnahmen zur Beseitigung ergreift, darf der Arbeitnehmer in bestimmten Fällen die Arbeitsleistung verweigern und dem Arbeitsplatz fernbleiben.

Die häufigsten Diskriminierungsfälle am Arbeitsplatz

Eine Diskriminierung kann auf viele verschiedene Arten erfolgen. Trotz der Vielseitigkeit gibt es ein paar Fälle, die immer wieder auftreten. Dabei ist bedrückend, dass diese Probleme für viele Arbeitnehmer schon zur Normalität gehören und deswegen derartige Vorfälle einfach hingenommen werden. Doch nur weil bestimmte Fälle regelmäßig auftreten, heißt das noch lange nicht, dass dagegen nichts unternommen werden kann. Wenn Sie sich diskriminiert fühlen, sollten Sie nicht zögern, Ihren Arbeitgeber darauf anzusprechen. Ist das aus verschiedenen Gründen nicht möglich oder erfolglos geblieben, sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Unser kostenfreies Erstgespräch bietet Ihnen die Möglichkeit, sich unkompliziert und diskret über Ihre Rechte sowie die Pflichten des Arbeitgebers zu informieren. Schildern Sie uns Ihren Fall uns lassen Sie sich die verschiedenen Möglichkeiten erklären, wie Sie gegen die Diskriminierung vorgehen können. Wir sind uns dessen bewusst, dass oftmals auch eine große seelische Belastung vorliegt. Aus diesem Grund nehmen wir Ihre Sorgen und Ängste sehr ernst und erarbeiten gemeinsam eine Strategie, die für Ihren individuellen Fall am besten ist.

Die häufigsten Diskriminierungsfälle am Arbeitsplatz

Eine Diskriminierung kann auf viele verschiedene Arten erfolgen. Trotz der Vielseitigkeit gibt es ein paar Fälle, die immer wieder auftreten. Dabei ist bedrückend, dass diese Probleme für viele Arbeitnehmer schon zur Normalität gehören und deswegen derartige Vorfälle einfach hingenommen werden. Doch nur weil bestimmte Fälle regelmäßig auftreten, heißt das noch lange nicht, dass dagegen nichts unternommen werden kann. Wenn Sie sich diskriminiert fühlen, sollten Sie nicht zögern, Ihren Arbeitgeber darauf anzusprechen. Ist das aus verschiedenen Gründen nicht möglich oder erfolglos geblieben, sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Unser kostenfreies Erstgespräch bietet Ihnen die Möglichkeit, sich unkompliziert und diskret über Ihre Rechte sowie die Pflichten des Arbeitgebers zu informieren. Schildern Sie uns Ihren Fall uns lassen Sie sich die verschiedenen Möglichkeiten erklären, wie Sie gegen die Diskriminierung vorgehen können. Wir sind uns dessen bewusst, dass oftmals auch eine große seelische Belastung vorliegt. Aus diesem Grund nehmen wir Ihre Sorgen und Ängste sehr ernst und erarbeiten gemeinsam eine Strategie, die für Ihren individuellen Fall am besten ist.

Diskriminierung durch Ausschluss vom Bewerbungsverfahren

Eine Diskriminierung setzt kein bestehendes Arbeitsverhältnis voraus. Schon im Bewerbungsverfahren werden viele Kandidaten im Vorfeld wegen einem persönlichen Merkmal diskriminiert. Am häufigsten werden jüngere Frauen von einem Bewerbungsverfahren ausgeschlossen, da viele Arbeitgeber eine baldige Schwangerschaft der Bewerberinnen befürchten. Möglich sind aber auch Diskriminierungen durch die Ablehnung dunkelhäutiger Bewerber, obwohl sie über die gleichen Qualifikationen verfügen wie die andere Bewerber.

Durch derartige Benachteiligungen kann sich der Arbeitgeber schadensersatzpflichtig machen. Nur ist die Höhe des Schadensersatzanspruchs in den meisten Fällen nicht genau zu ermitteln. Der Bewerber muss nämlich beweisen, dass er durch die Diskriminierung im Bewerbungsverfahren einen materiellen Schaden erlitten hat. Folglich muss er zeigen, dass er eine Zusage erhalten hätte, wenn er nicht benachteiligt worden wäre. Gelingt dies dem Bewerber und der Arbeitgeber kann nicht beweisen, dass der Bewerber auch sonst abgelehnt worden wäre, steht dem Betroffenen Schadensersatz in Höhe von max. drei Monatsgehältern zu.

Ähnlich verläuft es bei Beförderungen. Kann der Benachteiligte beweisen, dass er ohne Benachteiligung befördert worden wäre und dadurch ein höheres Einkommen erzielt hätte, kann der den entgangenen Betrag als Schadensersatz geltend machen.

Diskriminierung durch sexuelle Belästigung

Vorab ist es wichtig zu erwähnen, dass sexuelle Belästigung strafbar ist. Geregelt ist der Straftatbestand in § 184 i StGB. Allerdings sind bislang nur Belästigungen durch körperliche Berührungen strafbar. Nichtsdestotrotz hat auch der Arbeitgeber die Pflicht, seine Arbeitnehmer vor sexueller Belästigung zu schützen. Tatsächlich kommt diese Form der Diskriminierung auch am häufigsten vor. In den meisten Fällen sind es Frauen, die auf diese Weise diskriminiert werden, doch auch Männer können sexuell belästigt werden. Auf das Geschlecht des Belästigers kommt es übrigens nicht an. Beispiele für sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz sind:

  • Unnötiges zu nahe kommen von Kollegen
  • „zufälliges“ berühren der Brust oder des Hinterns
  • Sexuelle Anspielungen
  • Pornographische Inhalte zeigen

Diese Art von Diskriminierung können massiv die Würde der betroffenen Person verletzen und sind daher keinesfalls stillschweigend hinzunehmen. Zudem kommt es nicht darauf an, ob diese Erniedrigung beabsichtigt war. Ausschlaggebend ist das Empfinden der belästigten Person.

Arbeitnehmer, die Opfer sexueller Belästigung am Arbeitsplatz werden, können einen Anspruch auf Schadensersatz haben. In bestimmten Fällen steht ihnen sogar ein Leistungsverweigerungsrecht zu. Wenn Sie sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erfahren haben, sollten Sie einen fachkundigen Anwalt aufsuchen. Nutzen Sie unser kostenfreies Erstgespräch und schildern Sie uns Ihren Fall. Wir nehmen Ihre Sorgen sehr ernst und erklären Ihnen, ab wann sie nicht mehr am Arbeitsplatz erscheinen müssen, wie Sie ihren Arbeitgeber über die Vorkommnisse informieren und welche Maßnahmen Ihr Arbeitgeber ergreifen muss, um Sie vor derartiger Benachteiligung zu schützen.

Altersdiskriminierung

Eine Altersdiskriminierung kann in unterschiedlichsten Bereichen vorkommen. In der Praxis wird sie häufig als vorhersehbar und „logisch“ akzeptiert. Doch das AGG schützt ausdrücklich auch vor Benachteiligung aufgrund des Alters. Beispiele für Altersdiskriminierung sind:

  • In einem Stellenangebot wird explizit nach Bewerbern einer bestimmten Altersgruppe gesucht
  • Unterschiedliche Lohnhöhen
  • Unterschiede bei der Anzahl der Urlaubstage ohne Sachgrund
  • „zu junge“ oder „zu alte“ Mitarbeiter bei Beförderungen nicht berücksichtigen

Diskriminierung wegen Schwangerschaft

Auch Schwangere dürfen nicht diskriminiert werden, da dies als unmittelbare Benachteiligung wegen des Geschlechts zählt. Somit handelt es sich bei der Ablehnung von Schwangeren bei Jobangeboten oder bei Beförderungen um unzulässige Benachteiligungen. Allerdings muss ebenso nachgewiesen werden, dass die Betroffene ohne Schwangerschaft tatsächlich angestellt/ befördert worden wäre. Erfolgreich ist dies beispielsweise dann, wenn die Betroffene im Vorfeld gute Chancen in Aussicht gestellt worden sind und sie mehrfach als Vertretung für die zu besetzende Stelle gedient hat. Außerdem muss auch in Bewerbungsgesprächen keine Auskunft über eine Schwangerschaft erteilt werden, d.h. selbst wenn die Betroffene im Auswahlverfahren die Schwangerschaft verschweigt, kann der Arbeitgeber sich nicht auf arglistige Täuschung berufen, da in dieser Hinsicht keinerlei Aufklärungspflicht besteht.

    Diskriminierung wegen Religionszugehörigkeit

    Eine Diskriminierung wegen der Religionszugehörigkeit und -ausübung ist häufig nicht leicht aufzudecken. Grund dafür ist, dass unterschiedliche Interessen, Rechte und Pflichten zusammenstoßen. Während der Arbeitgeber das Recht hat, nach außen Neutralität zu bewahren und daher auch ein solches Auftreten grundsätzlich von seinen Mitarbeitern verlangen kann, möchte der Arbeitnehmer sein Recht auf Religion und Glauben geltend machen. Diese zwei wichtigen Interessen müssen gegeneinander abgewogen werden. Die wohl bekannteste Auseinandersetzung ist, ob ein Kopftuch am Arbeitsplatz getragen werden darf oder nicht.

    Allgemein lässt sich festhalten, dass der Anspruch auf Wahrung der Neutralität wohl nur dann zugesprochen werden kann, wenn tatsächlich repräsentative Aufgaben ausgeführt werden. Das bedeutet, dass sich die Debatte überwiegend in bereits bestehenden Arbeitsverhältnissen stellt. Wird eine Kopftuch tragende Person schon im Bewerbungsverfahren ausgeschlossen, entspricht dies zweifelslos einer ungerechtfertigten Benachteiligung.

      Erfolgsaussichten beim Vorgehen gegen die Diskriminierung

      Die gerichtliche Praxis verdeutlich, dass die im AGG festgeschriebenen Rechte sehr ernst genommen werden und Betroffene von Diskriminierungen umfassenden Schutz genießen. In vielen Fällen wird den Diskriminierten Recht gegeben. Ein Grund dafür ist, dass schon Indizien für eine Diskriminierung ausreichen. Wenn eine ungerechtfertigte Benachteiligung also vermutet werden kann, muss der Arbeitgeber beweisen, dass sie nicht stattgefunden hat. Sollten Sie sich diskriminiert fühlen, empfehlen wir Ihnen, die Geschehnisse detailliert zu protokollieren und mögliche Zeugen um Unterstützung zu bitten.

      Betroffene müssen nichtsdestotrotz Fristen einhalten. Die Geltendmachung der Ansprüche gegenüber dem Arbeitgeber hat schriftlich innerhalb von zwei Monaten zu erfolgen. Im Falle einer Kündigung durch den Arbeitgeber ist die Frist deutlich kürzer, hier bleiben dem Arbeitnehmer lediglich drei Wochen ab Zugang des Kündigungsschreibens, innerhalb derer er Kündigungsschutzklage einreichen kann.

      Sie wurden am Arbeitsplatz diskriminiert und sind sich unsicher, wie Sie am besten dagegen vorgehen? Oder Sie fühlen sich von Ihrem Arbeitgeber ungerecht behandelt und wollen wissen, ob Sie dagegen etwas unternehmen können? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf und erklären Sie uns Ihre Situation. Unsere Anwälte für Arbeitsrecht können Ihnen die Rechtlage einfach und verständlich erklären. Zudem unterstützen wir Sie bei jedem Schritt und erarbeiten mit Ihnen die beste Vorgehensweise für Ihren Fall. Genießen Sie unser kostenfreies Erstgespräch und lassen Sie sich von uns den Rücken stärken, wenn sie sich gegen die Diskriminierung zur Wehr setzen.